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KNAPPE

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ALEXANDER KNAPPE: Bisher. Und demnächst.

„Man schreibt doch im Grunde nur über das, was man nicht hat. Wenn man völlig glücklich und zufrieden wäre, müsste man keine Songs machen.“ Ein kreatives Credo, das sich schon von Anbeginn seiner Musikerkarriere durch das Schaffen von Alexander Knappe zieht. Eine Art von Sinnsuche, Antrieb und Ansporn zugleich, die den umtriebigen Ausnahmekünstler nach immer neuen Ausdrucksformen Ausschau halten lässt. Momentan arbeitet der Berliner Sänger, Songwriter, Radiomoderator und Eventveranstalter an seinem nächsten Studioalbum, das für Anfang 2021 geplant ist.

Alexander Knappes Vita ist ebenso vielschichtig und widersprüchlich wie er selbst. Hat Ecken und Kanten, Brüche und Irrwege, die den 35-Jährigen hörbar geprägt haben. Schon früh hat sich Knappe dem künstlichen Aufbau zu everybody´s next Popstar und dem damit verbundenen, schnelllebigen Kurzzeitruhm verweigert. Ist lieber seinem Bauchgefühl gefolgt, statt lukrativen Köderangeboten windiger Geschäftemacher. Auch, wenn´s im ersten Moment vielleicht weh tat. Geschadet hat es ihm nicht. Ganz im Gegenteil. „Niemand kann einem sagen, welcher der beste Weg im Leben ist“, so Knappe weiter. „Manche Wege dauern länger, andere sind kürzer und vielleicht steiniger. Fehler gehören dazu. Wobei ich auch gar nicht von Fehlern, sondern von wichtigen Erfahrungen sprechen möchte. Wo es keine Herausforderungen und Risiken gibt, kann man auch nichts dazulernen; sich nicht weiterentwickeln.“ Entschlossenheit und Ehrlichkeit, die man seiner Musik deutlich anhört. 2020 hat Alexander Knappe die nächste Etappe auf seinem Pfad angetreten.

Ein Pfad, der im Alter von erst 12 Jahren begann. In einer trostlosen Plattenbausiedlung in Cottbus, in der Alexander Knappe als Scheidungskind bei seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder aufwuchs. Damals bewunderte der Teenie den Capo, den Vorsänger bei Fussballspielen seines Vereins Energie Cottbus. Jeden Samstagnachmittag im Stadion ist er tief beeindruckt, welche Kräfte sich im Block durch die gemeinsamen Fangesänge mobilisieren lassen; „eigentlich nichts anderes als ein Gospelchor in amerikanischen Kirchen“. Doch Alexander ist auch selbst ein As im Sport. Zuerst als Leichtathlet, weniger später steht ihm eine aussichtsreiche Fussballerlaufbahn bei seinem Heimatverein offen - und noch mehr. Mit 13 wird er nach Berlin auf die Sportschule zum Training für die Jugendnationalmannschaft geschickt (wo er einen gewissen Marteria kennenlernt, der später ebenfalls auf einem anderen Spielfeld von sich Reden machen sollte). Mit 18 dann plötzlich der Super-Gau, vor dem sich jeder Sportler fürchtet: Kreuzbandriss. Das Ende. Doch fast im gleichen Augenblick öffnet sich eine andere Tür. Wie so oft in seinem Leben.

Frisch aus dem Krankenhaus nimmt Alexander im Jahr 2010 auf dem Weg zu seiner Großmutter in Cottbus spontan an einem Radiocasting teil und wird von einem Produzenten zum Casting bei „X Factor“ eingeladen. Anfänglich euphorisch über seine Teilnahme, später nicht mehr so richtig überzeugt, täuscht er eine Verletzung vor – und fliegt auf! Unfreiwillig liefert er dem VOX-Format den Skandal, auf den man gewartet hat. Nach seinem Rauswurf erhält er unzählige Anrufe diverser Manager und Produzenten. Er entscheidet sich für Kai-Oliver Krug, unter dessen Aufsicht er erstmalig eigene Songs schreibt. Sein Debütalbum „Zweimal bis unendlich“ erscheint im Sommer 2012 und chartet auf Platz 21 der deutschen Longplay-Hitparade. Nach Auftritten mit dem Philharmonischen Staatstheater Cottbus erscheint im Herbst 2014 der Nachfolger „Die Zweite“, der zwei Jahre später das Livealbum „Musik an. Welt aus“ folgt. Im Frühjahr 2018 erschien Alexander Knappes bisher letztes Album „Ohne Chaos keine Lieder“, das auf Platz 6 der deutschen Charts schießt und das Knappe einen gefeierten Slot im Vorprogramm von A-Ha beschert.

„Ohne Chaos keine Lieder“ - eine weitere künstlerische Philosophie, die sich wie ein roter Faden durch Alexander Knappes Tun zieht. Obwohl alle Songs Momentaufnahmen seiner Emotionen und Erlebnisse repräsentieren, so könnte doch kein Titel besser den Freigeist des langjährigen Wahl-Berliners einfangen. Eine erklärte Kämpfernatur, die mit jeder Herausforderung zu neuen Höchstleistungen aufläuft. „In meinen Augen muss der Anspruch eines jeden Künstlers sein, etwas verändern zu wollen. Vielleicht sogar die ganze Welt. Selbst wenn es bedeutet, damit manchmal auf die Fresse zu fliegen“, fährt Knappe fort. „Als Fussballer trainiert man die ganze Woche und hat dann samstags ein Spiel. Entweder man gewinnt, oder man verliert. Aber man fängt montags wieder wieder neu an und bekommt eine neue Chance. Gerade am Anfang meiner Karriere habe ich gelernt, mit Niederlagen umzugehen. Besonders in diesen Momenten merke ich, was ich will und was in mir steckt.“

Eine unbändige Power, mit der Alexander Knappe seine Hörer mitreisst. „Ich bin mein eigener Psychologe. Meine Songs sind nie pures Entertainment, sondern transportieren immer eine Botschaft, die mir am Herzen liegt. Oft geht es in meinen Texten auch um persönliche Schwächen und darum, ein besserer Mensch zu sein. Man sagt mir nach, das Chaos extra zu provozieren, damit es wieder Stoff für neue Songs gibt. Das könnte vielleicht stimmen. Mein Fluch und Segen ist es, nie anzuhalten, sondern immer das nächste Abenteuer zu suchen. Ein wenig rastlos und auf positive Art naiv.“

Und das nächste Abenteuer ist auch schon in Sicht: Alexander Knappe moderiert die wöchentliche Musiksendung „Die Knappe Stunde“ im BB Radio und veranstaltet regelmäßige Events in seiner Heimatstadt Cottbus. Momentan arbeitet er an seinem neuen, noch unbetitelten Album, das für Anfang 2021 geplant ist.

Single Press Release

Eine Hymne auf das Loslassen

 

„Alles geht vorbei, aber alles hat seine Zeit.“ Mit diesen Worten singt Knappe in seiner am 06.11.2020 erscheinenden Single „Alles geht vorbei“ gegen das Vergessen an. Der 35-jährige hat in seinem Leben schon viel erlebt. Höhen wie Tiefen. Vergessen will er aber beides nicht. Sie lieber akzeptieren und dankbar sein. Aus diesem Grund haben seine Worte Gewicht, wenn er singt: „Die besten Dinge passieren meistens, wenn man grad nicht danach sucht.“

 

„Auch schwere Momente gehen vorbei. Und rückblickend sind das manchmal sogar die schönsten“, sagt der Berliner Sänger und Songwriter. Worte in denen naturgemäß eine gewisse Melancholie und Nostalgie mitschwingt, die sich aber im Blick auf das Hier und Jetzt in eine lebensbejahende Botschaft wandeln. Lebe im Moment, genieße jede Erfahrung, sei sie erfreulich oder mühevoll und vergiss dabei niemals: Ohne Gestern kein Morgen - das hoffnungsvolle Credo von „Alles geht vorbei“.

 

Hier singt einer vom Erwachsenwerden, der ganz genau weiß, was das bedeutet. Vergangenheit und Geschichte ist das, was einen jeden Menschen ausmacht. So auch Alex Knappe. Von einer vielversprechenden Fußballerkarriere, die durch eine schwerwiegende Verletzung frühzeitig beendet wurde über eine buchstäbliche Dienstverweigerung bei X-Faktor bis hin zu Platz 6 der deutschen Album Charts - Alex Knappe hat Erfolg und Enttäuschung am eigenen Leib erfahren. Aber ohne Einschnitte in die persönliche Erfolgslaufbahn, davon ist er überzeugt, wäre er nicht da, wo er jetzt ist: „Jeder Mensch hat seinen Rhythmus in dem er so vor sich hinlebt. Krisen sind dafür da daran etwas zu verändern und die Zeit zu nutzen um gestärkt aus ihr hervor zu gehen. Stillstand ist niemals gut und man muss im Leben auch Fehler machen können“. In seiner mitreisenden Pop Hymne bringt er diese Lebensweisheit sowohl inhaltlich als auch musikalisch auf den Punkt.

 

Vor allem in diesem bemerkenswerten Jahr 2020 eine Botschaft, die gehört werden will. Dabei ist der Song schon im Januar und somit entstanden bevor die Corona Pandemie bei uns so richtig losging. Ein Fakt, der wie eine eingebaute Bestätigung für die Grundaussage von „Alles geht vorbei“ daherkommt: Krisen sind so alt wie die Menschheitsgeschichte und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Wie wir die Krise in der Gegenwart erleben und damit umgehen wird entscheiden, ob wir in Zukunft gestärkt aus ihr hervorgehen. Und genau darauf kommt es an. Sowohl persönlich, als auch gesellschaftlich.